Während der Intensivwoche setzten sich die Teilnehmerinnen gemeinsam mit erfahrenen Unternehmerinnen und Fachfrauen mit zentralen Aspekten der Unternehmensentwicklung auseinander. Jessie Wölke arbeitete mit ihnen an ihrer Founder Identity und Personal Brand. Ines Rauscher vermittelte Strategien für Kommunikation und Wirkung, während Annamaria Pino Einblicke in datenbasiertes Wachstum und unternehmerische Kennzahlen gab. Ergänzt wurde das Programm durch Workshops von Pia Güttner zu Vision, Purpose und Business Development sowie von Govinda Wroblewsky zu Projektmanagement und erfolgreicher Umsetzung.
Neben den fachlichen Inhalten stand vor allem der Austausch im Mittelpunkt. Gemeinsames Arbeiten, Diskussionen und gegenseitiges Feedback stärkten den Zusammenhalt der Gruppe und schufen ein Netzwerk, das die Gründerinnen auch über das Förderprogramm hinaus begleiten soll.
Eine der zehn Stipendiatinnen ist Celina Ronneburg, die ihre Gründungsidee im Rahmen von exist Women OWL weiterentwickelt. Ihr Weg wurde kürzlich vom WDR porträtiert und zeigt beispielhaft, wie gezielte Förderung Frauen dabei unterstützen kann, den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit zu wagen.
Auch das Förderprogramm selbst rückte in den Fokus der Öffentlichkeit: In der WDR Lokalzeit OWL stellte Tosca Albrecht, Leiterin der Campus Foundery OWL, exist Women OWL in einem Studiogespräch vor. Zuvor hatte der Sender über Celina Ronneburg und ihre Gründungsidee berichtet. Die Berichterstattung unterstreicht die Bedeutung von Sichtbarkeit und Vorbildern, um mehr Frauen für den Weg in die Gründung zu begeistern.
„Mit exist Women OWL möchten wir Frauen nicht nur fachlich qualifizieren, sondern ihnen auch das Netzwerk, die Begleitung und die Sichtbarkeit geben, die sie für ihren Weg in die Gründung brauchen. Vorbilder machen Mut und zeigen, dass Unternehmertum ein realistischer und attraktiver Karriereweg sein kann“, sagt Tosca Albrecht, Leiterin der Campus Foundery OWL.
exist Women OWL wird federführend von der Campus Foundery OWL, dem Gründungszentrum der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, umgesetzt. Gemeinsam mit den Verbundpartnern garage33 der Universität Paderborn und dem Center for Entrepreneurship (CFE) der Hochschule Bielefeld bietet das Programm ein mehrmonatiges Qualifizierungsprogramm, individuelles Coaching, Mentor:innen aus der Wirtschaft sowie ein hochschulübergreifendes Netzwerk. Ziel ist es, mehr wissenschafts- und wissensbasierte Gründungen von Frauen in Ostwestfalen-Lippe zu ermöglichen und Gründerinnen langfristig auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten.
Die Kombination aus intensiver Qualifizierung, persönlicher Begleitung und wachsender öffentlicher Sichtbarkeit zeigt, welchen Beitrag exist Women OWL zur Stärkung des Female Entrepreneurship in Ostwestfalen-Lippe leistet. Die Workation im Extertal und die Berichterstattung im Fernsehen stehen beispielhaft für den Anspruch des Programms, Frauen mit innovativen Ideen nicht nur auf eine Gründung vorzubereiten, sondern ihnen auch eine Bühne für ihre Vorhaben zu bieten.
Das Förderprogramm exist Women OWL wird im Rahmen von EXIST – Women durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) sowie den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Quelle: Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (th-owl.de)Bildnachweis: © Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe


