5. August 2026 / Stadt Detmold

Die Stadt Detmold investiert in den Sommerferien kräftig in die Schulen

Arbeiten, die im laufenden Schulbetrieb nur eingeschränkt möglich wären, können jetzt konzentriert erledigt werden

Veröffentlicht am 5. August 2026 um 13:30 Uhr

Während die Schülerinnen und Schüler Ferien haben, übernehmen in den Detmolder Schulgebäuden die Handwerkerinnen und Handwerker: Die Stadt Detmold nutzt die unterrichtsfreie Zeit in den Sommerferien 2026 für zahlreiche Baumaßnahmen an ihren Schulen. Insgesamt investiert die Stadt aktuell rund elf Millionen Euro in die Detmolder Schulgebäude – mehrere hunderttausend Euro werden als Sofortmaßnahmen während der Ferien eingesetzt. Das Spektrum reicht von der Sanierung einer Treppenanlage und der Pflasterung von Schulhofflächen an der Schule am Leistruper Wald über die Erneuerung der Warmwasserversorgung in der Lehrküche der Geschwister-Scholl-Gesamtschule bis zur Sanierung von drei multifunktional nutzbaren Räumen am Grabbe-Gymnasium.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Grundschule Hiddesen: Dort saniert die Stadt für rund 150.000 Euro fünf Räume für den Offenen Ganztag und richtet zusätzlich einen Kunstfachraum ein. Ein erster Raum ist bereits fertiggestellt, an den übrigen wird derzeit mit voller Kraft gearbeitet.

Parallel dazu laufen die großen Schulbauprojekte mit Hochdruck weiter. Das größte Vorhaben ist der Anbau von zehn Unterrichtsräumen an der Realschule 1 inklusive Sanierung im Bestand für rund 6,6 Millionen Euro. An der Grundschule Heidenoldendorf entsteht für 1,5 Millionen Euro ein OGS-Anbau, begleitet von umfangreichen Arbeiten im Bestand. Die Oetternbachschule in Jerxen-Orbke erhält für 1,3 Millionen Euro eine Aufstockung für den Offenen Ganztag samt Sanierung des Versammlungsraums. Hinzu kommen der OGS-Ausbau mit Raummodulen an der Gustav-Heinemann-Schule (620.000 Euro), die Fassadensanierung an der Hasselbachschule (450.000 Euro) und eine neue Wasserleitung für das Schulzentrum Mitte (300.000 Euro). Auch hier verschafft die schülerfreie Zeit den Baustellen zusätzlichen Spielraum: Arbeiten, die im laufenden Schulbetrieb nur eingeschränkt möglich wären, können jetzt konzentriert erledigt werden.

Bürgermeister Frank Hilker betont, dass gut ausgestattete und gepflegte Schulgebäude eine zentrale Voraussetzung für gutes Lernen seien. Die Stadt halte ihre Schulen deshalb kontinuierlich instand und investiere zugleich gezielt in den Ausbau des Offenen Ganztags – die Sommerferien seien dafür das wichtigste Zeitfenster im Jahr.

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